Die Struktur
Wofür ein Anschreiben wirklich da ist
Dein CV zeigt, was du getan hast; das Anschreiben erklärt, warum es für diese Rolle wichtig ist. Es ist deine Chance, die Punkte zu verbinden, die ein Recruiter sonst raten müsste — um zu zeigen, dass du die Stelle verstehst und konkrete Gründe angeben kannst, warum du sie gut machst. Halte es kurz: eine Seite, drei oder vier fokussierte Absätze.
Sieben Schritte zu einem starken Anschreiben
Lies die Stellenbeschreibung und recherchiere das Unternehmen
Notiere dir die Aufgaben, die Pflichtanforderungen und was dem Unternehmen offenbar wichtig ist. Daran richtest du dein Anschreiben aus – nicht an einer Standardvorlage.
Sprich eine echte Person an, falls möglich
Ein Name schlägt "Sehr geehrte Damen und Herren," Überprüfe die Anzeige, die Website des Unternehmens oder LinkedIn; eine spezifische Anrede zeigt Mühe.
Beginne mit einem spezifischen Hook
Verzichte auf "Ich schreibe, um mich auf … zu bewerben". Beginne stattdessen mit dem Grund, warum du gerade diese Rolle willst, oder mit einem relevanten Ergebnis – etwas, das Lust auf die nächste Zeile macht.
Verbinde deine Erfahrung mit ihren Anforderungen
Nimm zwei oder drei Schlüsselanforderungen der Stelle und gib konkrete Beweise dafür, dass du sie erfüllst. Verwende die Ausdrucksweise der Anzeige, wo es ehrlich passt.
Zeige, dass du das Unternehmen verstehst
Ein, zwei Sätze dazu, warum genau dieses Unternehmen – was es macht, ein Wert, den du teilst – zeigen, dass du keine Massenbewerbungen verschickst.
Schließe mit einem klaren nächsten Schritt
Bekräftige dein Interesse kurz und lade zum Gespräch ein. Selbstsicher, aber nicht aufdringlich: "Ich würde mich freuen, in einem Gespräch zu zeigen, wie ich helfen kann."
Kürze und überprüfe
Eine Seite, keine Tippfehler. Lies es laut vor, streiche alles, was nur deinen CV wiederholt, und prüfe, ob Unternehmens- und Stellenname korrekt sind.
Häufige Fehler
- Deinen CV Zeile für Zeile zu wiederholen, statt Kontext hinzuzufügen.
- Denselben Brief an jeden Arbeitgeber zu schicken – das merken Personaler sofort.
- Über eine Seite hinauszugehen oder versehentlich den Namen eines früheren Unternehmens stehenzulassen.